Amnesty-Jugend

Gestern vor 100 Jahren, am 11. November 1918, endete der Erste Weltkrieg. Über vier Jahre hatte der bis dahin schlimmste Krieg der Menschheitsgeschichte gedauert. Die erschreckende Bilanz: 9.5 Millionen Soldaten starben auf den Schlachtfeldern und in den Lazaretten, viele andere waren physisch oder psychisch so schwer vom Krieg gezeichnet, dass ein normales Leben für sie unmöglich war. Auch unter der zivilen Bevölkerung gab es viele Opfer zu beklagen, allein in Deutschland starben etwa 700 000 ZivilistInnen.
Weshalb sind diese Menschen gestorben? Als Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich 1914 in Sarajevo erschossen wurde, war das nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Jahrzehnte des Misstrauens und des Argwohns der europäischen Staaten gegeneinander, Jahrzehnte der Aufrüstung und der Angst voreinander ließen irgendwann nicht mehr die Frage zu, ob sich Europa in einen Krieg stürzen würde, sondern nur noch, wann.
Auch jetzt, 100 Jahre später, befinden wir uns in einer Zeit in der für viele Menschen nationale Interessen weitaus wichtiger sind als der europäische Gedanke. Das sieht man nicht nur am Brexit und an den Wahlerfolgen populistischer Parteien in den meisten europäischen Ländern in den letzten Jahren. Nicht nur in Deutschland fordern Menschen "Unser Volk zuerst", nicht nur in Deutschland werden Teile der Gesellschaft ausgeschlossen. Und gerade mit Blick darauf, zu was eine solche Denkweise vor mehr als 100 Jahren geführt hat, müssen wir alles daran setzen, den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt in ganz Europa zu bewahren und zu stärken. Wir kennen die Fehler von damals, wir sollten daraus lernen.
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Amnesty-Jugend hat 5 neue Fotos hinzugefügt.
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Falls ihr derzeit in Berlin seid: Dort stellt die Amnesty International HU & Charité eine Ausstellung über Flucht und Migration aus. Die Ausstellung ist noch bis Freitag Mittag zu sehen und wird im Pergamon-Palais der Humboldt-Universität zu Berlin ausgestellt. Die Gruppe freut sich über Besucher. ... See MoreSee Less

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Mit einer tollen Aktion hat die Amnesty International Hochschulgruppe Nürnberg auf Zensur und Angriffe auf die Meinungsfreiheit hingewiesen. Die Gruppe war auf dem Brückenfestival in Nürnberg mit einem Stand vertreten und konnte durch kreative Aktionen viele Interessenten anlocken. Das Brückenfestival ist ein kostenloses Festival, auf dem eher kleinere Künstler auftreten, Leute tanzen oder auch bloß herumschlendern.
Zum Thema „Zensierte Kunst“ hat die Hochschulgruppe Plakate mit Liedtexten erstellt, die in einigen Ländern teilweise zensiert oder auch vollkommen verboten sind. Viele Passanten haben sich für die Liedtexte interessiert, diese berührt durchgelesen und mit Stiften kommentiert. Bei Petitionen zu den betroffenen Ländern konnte die Gruppe über 330 Unterschriften sammeln!
Daneben hat die Gruppe auch eine Aktion durchgeführt, um auf Maedeh Hojabri aufmerksam zu machen, die im Iran aufgrund ihres Tanzvideos festgenommen wurde. Die Gruppe hat Masken vorbereitet und an Freiwillige verteilt, die sich anschließend beim Tanzen filmen lassen, um Solidarität zu zeigen. Ein Video mit den Zusammenschnitten dieser Aktion findet ihr auf Instagramm und Facebook unter dem Hashtag #DancingIsNotACrime.
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Amnesty-Jugend hat Unteilbars Album geteilt.
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Das war der Wahnsinn! #unteilbar"Sagt es laut, sagt es klar, wir sind alle #unteilbar!" ... See MoreSee Less

REMINDER: Morgen findet in Berlin die #unteilbar Demo für Solidarität und Menschenrechte, und gegen Rassismus, Ausgrenzung und den Rechtsruck in der Gesellschaft statt. Wenn ihr könnt, seid morgen dabei und setzt ein Zeichen für die Menschenrechte und gegen rechts. ... See MoreSee Less

Amnesty-Jugend hat 6 neue Fotos hinzugefügt — hier: Taubertal Festival.
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Vom 10. bis 12.8.2018 reisten insgesamt 10 Hochschulgruppenmitglieder aus den Städten Regensburg, Bonn, Bamberg und Coburg zum Taubertalfestival nach Rothenburg, um mit Amnesty International Präsenz zu zeigen. Mit dabei war auch der Amnesty Bus, der für reichlich Aufmerksamkeit sorgte. Mitten auf dem Zeltplatz konnten sich die Festival Besucher ausgiebig über die Arbeit von Amnesty International informieren und sich mit Aufklebern und anderen Gadgets ausstatten.
Themen waren bspw. die unrechtmäßige Inhaftierung von Oyub Titiev in Russland und die Vertreibung von indigenen Bevölkerungsgruppen in Malaysia. Außerdem wurden Unterschriften für die Petitionen gegen Abschiebungen nach Afghanistan und gegen Kindersoldaten im Kongo gesammelt. Am Amnesty Bus konnten Jutebeutel und Turnbeutel mit Slogans wie „Make some noise“ oder „Stop Folter“ bemalt werden, was sehr gut angenommen wurde. Durch die Teilnahme am Quiz erfuhren die Besucher spannende Hintergrundinformationen über die Gründung von Amnesty International, die jüngsten Erfolge und aktuellen Anliegen. Zudem konnten Polaroid Fotos mit verschiedenen Plakaten geschossen werden.
Durch die entspannte Atmosphäre war es möglich, auch längere Gespräche zu führen und auf Fragen individuell einzugehen. Insgesamt verlief das Festival sehr erfolgreich, was auch dem hervorragenden Wetter zu verdanken war.
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Derzeit findet der Staatsbesuch des türkischen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in Berlin statt. Der Besuch ist insbesondere aufgrund der Verhaftungen von Oppositionellen, Journalisten und Menschenrechtsverteidiger*Innen durch Erdogan umstritten. Amnesty International kritisiert die Menschenrechtsverletzungen und Angriffe gegen die Zivilgesellschaft in der Türkei stark und hat deshalb zusammen mit anderen Organisationen zu einer Kundgebung aufgerufen.
Diese soll am Freitag, dem 28. September 2018 um 11 Uhr am Washington-Platz in Berlin stattfinden (der Ausgang des Berliner Hauptbahnhof Richtung Bundestag/Brandenburger Tor)
Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen
Stellungnahme von Amnesty: www.amnesty.de/informieren/aktuell/deutschland-bundesregierung-muss-von-praesident-erdogan-die-ei...
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Dieses Jahr wird der Alternative Nobelpreis der Right Livelihood Stiftung am 23. November verliehen. Unter den diesjährigen Preisträger*innen befinden sich insbesondere Menschenrechtsverteidiger*innen.
In Saudi-Arabien haben sich der Arabischprofessor Abdullah al-Hamid, der Rechtsanwalt Walid Abu al-Khair und der Ökonom Mohammed Fahad al-Katani für die Zivilgesellschaft und eine Reform des totalitären Systems eingesetzt und wurden mit einem Preis bedacht. Auch Frauenrechte und der Schutz der Meinungsfreiheit standen auf der Agenda der Preisträger. Aus diesem Grund wurden alle drei zu sehr langen Haftstrafen verurteilt und befinden sich gegenwärtig im Gefängnis. Die Auszeichnung solle Menschenrechtsverteidiger*innen in der Golfregion „Mut und Hoffnung“ geben.
Mit einem Ehrenpreis wurden zusätzlich Thelma Aldana, Generalstaatsanwältin von Guatemala und Iván Velásquez aus Kolumbien, Chef der „UN-Kommission gegen die Straflosigkeit“ in Guatemala. Dort haben die beiden ein Korruptionsnetzwerk enttarnt, bei dem mächtige Politiker wie drei frühere Präsidenten von Guatemala und Geschäftsleute konspiriert haben.
Der Preis setzt auch ein Zeichen gegen Versuche des guatemalischen Staatspräsidenten Jimmy Morales, der zuvor versucht hat, Iván Velásquez mit einem Einreiseverbot zu belegen und das Mandat der UN-Kommission nicht verlängern möchte.
Die Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo und Yacouba Sawadogos werden für eine wirksame und vergleichsweise einfache Anbautechnik ausgezeichnet. Diese Entwicklung kann helfen, trockene Böden in Afrika wieder fruchtbar zu machen.
Mehr Informationen: www.rightlivelihoodaward.org/2018-announcement/
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Amnesty-Jugend hat sein/ihr Titelbild aktualisiert.
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Amnesty-Jugend hat sein/ihr Profilbild aktualisiert.
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#Vielfalt #wirsindmehr #keinplatzfürrassismus ... See MoreSee Less

Endlich! Heute haben wir endlich die Nachricht bekommen, auf die wir seit einem Jahr warten: Taner Kiliç, der Ehrenvorsitzende der türkischen Amnesty-Sektion, wird wohl aus der Haft entlassen. Ein Gericht hat dies heute entschieden. Wir sind überglücklich und möchten euch allen für eure große Unterstützung und euer Engagement danken.
Taner, wir hoffen dass du so schnell wie möglich von deiner Familie, Freunden und Mitstreitern in der Freiheit willkommen geheißen werden kannst.
#freetaner
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Amnesty-Jugend hat 3 neue Fotos hinzugefügt.
Amnesty-Jugend

Amnesty International war auf dem diesjährigen Christoper-Street-Day am 04.08 in Nürnberg zahlreich vertreten. Unter der Leitung von Amnesty International Nürnberg waren zahlreiche Amnesty Aktivist*innen, unter anderem aus den Hochschulgruppen Nürnberg, Erlangen und Bamberg und von QueerAmnesty München angereist, um zusammen mit dem Amnesty-Mobil auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen. Und dies mit vollem Erfolg: Es wurden über 700 Unterschriften gesammelt und zahlreiche Taschen bemalt. ... See MoreSee Less

Amnesty-Jugend hat 6 neue Fotos hinzugefügt.
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Heute möchten wir euch zwei coole Aktionen der Amnesty International Hochschulgruppe Nürnberg vorstellen:

Am 17. und 27.06 waren die Mitglieder der HSG mit jewels zwei Ständen während des Public-Viewings der Deutschland-Spiele im Z-Bau Biergarten vertreten. Neben einem klassischen Info-Stand mit Flyern, Petitionen und Plakaten gab es passend zur WM einen zweiten Stand, an dem unter Anderem ein kleines Tor, das "Tor der Menschenrechte" aufgebaut war. Interessierte BesucherInnen durften sich mit ein paar Schüssen auf das Tor versuchen.
In diesem Tor standen Pappfiguren als Symbol für Betroffene von Menschenrechtsverletzungen. Die Figuren wurden von Gitterstäben verdeckt. Diese Stäbe waren jeweils nur an den Seiten beweglich, um einen Treffer in das Tor zu erschweren. Zusätzlich bestand die Möglichkeit, gegen eine kleine Spende einen Jutebeutel mit Textilstiften und Amnesty-Schablonen passend zur Fußball-WM zu verzieren. Das Ziel dieser kreativen und gelungenen Aktionen war es, auf die Menschenrechtslage in Russland, vor Allem natürlich im Kontext der Fußball-WM, aufmerksam zu machen und die Amnesty-Präsenz in Nürnberg zu fördern.

Am Abend des 12.07. und 13.07. sang der JRP Jazzchor der FAU Erlangen-Nürnberg, dem auch eines der HSG-Mitglieder angehört, die "Sacred Concerts II" des afroamerikanischen Musikers Duke Ellington. Da Ellington bereits zu Zeiten der Apartheit mit seiner Musik auf Freiheit und Menschenrechte aufmerksam machte und sich passend dazu auch die Ansprache des Chorleiters auf eben jene Themen bezog, erwies sich dieses Event als optimale Gelegenheit, um die Gäste mit einem Infostand auf die Arbeit von Amnesty aufmerksam zu machen. Die Flyer, Petitionen und Hintergrundinformationen, vor allem zum Fall des russischen Menschenrechtsaktivisten Oyub Titiev, der seit Januar 2018 wegen seines Engagements in Tschetschenien in Untersuchungshaft sitzt, fanden großen Anklang.

Wir danken der HSG Nürnberg für die Bereitstellung der Infos und der Fotos!
Wie immer gilt: Wenn eure HSG/Jugendgruppe auch eine Aktion durchgeführt hat/plant, schreibt uns und wir berichten darüber.
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Amnesty-Jugend war live — in Paris.
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Action of the European Youth Meeting 2018 in Paris - We are supporting Human Rights Defenders! #BRAVE #EYM2018 #YouthPowerAction #AmnestyYouth ... See MoreSee Less

‪Heute beginnt das europäische Jugendtreffen von Amnesty. Dieses Jahr dreht sich alles um die internationale Kampagne #BRAVE zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger_innen. Wir freuen uns auf spannende Tage in Paris. Stay tuned! 💛 #EYM2018 #AmnestyYouth #YouthPowerAction‬ ... See MoreSee Less

Im Mai fand in Nairobi die erste Youth, Power, Action! Summit statt. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt trafen sich bei dieser viertägigen Veranstaltung, um Strategien zu entwickeln, wie man die Jugendarbeit von Amnesty International (und darüber hinaus) fördern und verbessern kann. Jeder Tag hatte dabei einen anderen thematischen Fokus.
Es waren auch externe Gäste geladen, wie zum Beispiel Jaclyn Corin, ein Gründungsmitglied von #neveragain und eine der Organisatorinnen und Organisatoren des March For Our Lives. Sie hielt eine der Keynote Speeches.
Die Forderungen zur Verbesserung und Förderung der Jugendarbeit, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der Youth, Power, Action! Summit ausgearbeitet haben, findet ihr in diesem interessanten und informativen Video zusammengefasst:
www.youtube.com/watch?v=Q__qRyosgO4
Unser Sprecher der Jugendvertretung, Christoph Alberts, war in Nairobi mit dabei und wird über dieses tolle Event und die Ergebnisse einen Artikel in der nächsten Youth News verfassen.youtube.com
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