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Amnesty arbeitet für die Freilassung von gewaltlosen politischen Gefangenen, d.h. von Frauen und Männern, die auf Grund ihres Glaubens, ihrer politischen Überzeugung, ihrer ethnischen Abstammung, ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihrer Sprache, ihrer nationalen oder sozialen Herkunft oder ihres wirtschaftlichen Status inhaftiert wurden und Gewalt weder propagiert noch angewendet haben;
Amnesty setzt sich für faire und zügige Gerichtsverfahren für alle politischen Gefangenen ein;
Amnesty wendet sich vorbehaltlos gegen die Todesstrafe sowie gegen Folter und grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe;
Amnesty tritt gegen politische Morde und das "Verschwindenlassen" von Menschen ein;
Amnesty ruft Regierungen auf, ungesetzliche Tötungen ihrer Truppen in bewaffneten Konflikten zu unterbinden;
Amnesty fordert bewaffnete politische Gruppen auf, Übergriffe wie die Inhaftierung von gewaltlosen politischen Gefangenen, Geiselnahmen, Folterungen und ungesetzliche Tötungen zu beenden;
Amnesty wendet sich gegen Übergriffe durch nichtstaatliche Täter, wenn der Staat seiner Verpflichtung, wirksamen Schutz zu gewähren, nicht nachkommt;
Amnesty setzt sich dafür ein, dass die für Menschenrechtsverletzungen Verantwortlichen vor Gericht gebracht werden;
Amnesty tritt für den Schutz von Asylsuchenden ein, denen die Rückführung in ein Land droht, in dem sie von Verstößen gegen ihre fundamentalen Menschenrechte gefährdet sind;
Amnesty wendet sich gegen bestimmte schwer wiegende Verletzungen wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte;
Amnesty sucht die Zusammenarbeit mit anderen nichtstaatlichen Organisationen, den Vereinten Nationen sowie regionalen zwischenstaatlichen Organisationen;
Amnesty tritt für effektive und dem Schutz der Menschenrechte dienende Kontrolle internationaler Beziehungen zwischen Militär, Sicherheitskräften und Polizei ein;
Amnesty unterstützt Programme zur Menschenrechtserziehung und zur Förderung des Bewusstseins für die Menschenrechte.
Die Mitglieder von Amnesty International setzen sich weltweit für Menschen ein, denen willkürliche Haft, unfaire Prozesse, Folter oder Hinrichtung drohen. Neben der Betreuung von politischen Gefangenen durch eine oder mehrere Amnesty-Gruppen arbeitet Amnesty International auch mit dem so genannten Eilaktionsnetz zu Gunsten politisch Verfolgter. Eilaktionen (urgent actions) werden in Fällen gestartet, in denen akut Gefahr droht, beispielsweise Folter oder die Hinrichtung eines Menschen. Dann greift binnen weniger Stunden das Eilaktionsnetz, in dem rund 80.000 Menschen in 85 Ländern mitarbeiten, die umgehend per Fax, Eilbrief oder E-Mail bei den verantwortlichen Stellen des menschenrechtsverletzenden Staates intervenieren. In den Tagen nach Herausgabe einer Eilaktion gehen bei den Adressaten Tausende von Appellschreiben aus aller Welt ein. Im Jahr 2002 startete Amnesty International 409 neue Eilaktionen zu Gunsten von Menschen in 81 Ländern, sowie 404 Eilaktionen, in denen die Organisation bereits vorher tätig war, so dass sich die Gesamtzahl auf 818 belief. In 130 Fällen hat dies zu positiven Resultaten geführt: Freilassungen, Hafterleichterungen, Umwandlungen von Todesurteilen, Kontakte zu Anwälten oder Anklagen gegen Folterer und Mörder in Uniform. " Von Januar bis Dezember 2002 sandte Amnesty international Ermittlungsdelegationen und Prozessbeobachter in eine Vielzahl von Staaten, um vor Ort Menschenrechtsverletzungen zu recherchieren, Gespräche mit Opfern, Rechtsanwälten, Oppositionellen, Journalisten oder Regierungsvertretern zu führen und Prozesse zu beobachten
Jugendgruppen von Amnesty gibt übrigens es in ganz Deutschland. Noch nicht überall, aber es werden immer mehr. Um zu erfahren, ob es auch in deiner Nähe eine Jugendgruppe gibt, hilft dir unsere Übersichts-Karte? weiter...